Manchmal fühlt es sich gar nicht so leicht an erwachsen zu werden. Denn in keiner Lebensphase verändert sich der Mensch so stark wie in Kindheit und Jugend – sowohl körperlich als auch seelisch.

Jeder sucht dabei seinen ganz eigenen passenden Weg. Diese Suche geht oft gar nicht ohne Umwege. Daher gehören bestimmte Schwierigkeiten oder gelegentliche psychische Krisen meistens dazu und sind völlig normal. Keine Entwicklung ist einfach geradlinig. Hindernisse helfen uns beim Erwachsenwerden.

Wenn aber Sorgen, Belastungen oder andere Probleme dich ständig begleiten und du nicht mehr weißt, wie du sie wieder los werden kannst, unterstütze ich dich gerne.
Denn in schwierigen Zeiten ist es einfacher, wenn du mit jemandem darüber sprichst, um zusammen eine Lösung oder den besten Weg für dich zu finden.

Eine psychotherapeutische Behandlung ist u.a. sinnvoll, wenn…

  • du häufig in bestimmten oder vielen verschiedenen Situationen große Angst hast und du dir vieles nicht zutraust. Wegen diesen Ängsten schränkst du deine Aktivitäten ein oder kannst diese nur noch unter großer Anstrengung ausüben.
  • du dich am liebsten vor anderen verstecken würdest. Vielleicht hast du das Gefühl, du selbst oder die anderen finden dich irgendwie „komisch“. Vielleicht ziehst du dich von anderen Menschen zurück oder hast ihnen gegenüber ein vermehrtes Misstrauen aufgebaut.
  • du oft eine düstere, lebensmüde Stimmung hast oder oft traurig bist, ständig an dir selbst zweifelst, dir das Leben nicht mehr so richtig Spaß macht und dir alles irgendwie sinnlos vorkommt.
  • du dich in irgendeiner Weise selbstverletzt. Vielleicht schneidest du dir die Arme oder Beine auf (Ritzen), schlägst mit dem Kopf gegen die Wand oder fügst dir in einer anderer Weise selbst Schaden zu.
  • du daran denkst oder daran gedacht hast, nicht mehr leben zu wollen.
  • du schwierige Erfahrungen oder eine extreme Bedrohung erlebt hast. Vielleicht bist du auch schlecht behandelt worden.
  • du häufig Kopf– oder Bauchschmerzen hast, ohne dass deine Ärztin/dein Arzt eine körperliche Ursache dafür findet.
  • es Probleme in der Schule, der Ausbildungsstelle oder in deiner Familie gibt (z.B. Mobbing, Leistungsdruck, Trennung der Eltern).
  • du außer zuhause nicht oder kaum mit jemandem sprichst.
  • du häufig plötzliche Wut im Bauch hast und nicht so richtig weißt, wohin damit. Oder du rastest häufig aus und findest keinen gesunden Weg aus der plötzlichen Wut herauszukommen.
  • du das das Gefühl hat, die Lebensaufgaben nicht mehr aus eigener Kraft schaffen zu können.
  • du kaum noch etwas isst oder du regelrechte Essanfälle hast. Ständig denkst du über dein Gewicht nach und hast große Angst davor zuzunehmen.
  • du unter immer wiederkehrenden „unsinnigen“ Gedanken leidest und erfolglos versuchst, dagegen anzukämpfen. Oft musst du immer wieder die selben Dinge tun, um deine quälenden Gedanken kurz loszuwerden.

Alle seelischen Beschwerden, aufgrund derer sich ein Jugendlicher oder junger Erwachsener an eine Therapeutin oder einen Therapeuten wendet, sind zutiefst menschlich. Jeder von uns kennt ängstliche oder niedergeschlagene Gefühle, jeder war schon mal in Grübeleien oder quälenden Gedanken verfangen. Manchmal wird jedoch eine Belastung, Stimmung, Angst oder Sorge immer größer und übermächtig. Dann ist es ratsam, nach Hilfe zu fragen.

Täglich erlebe ich, wie bei vielen oder sogar großen Problemen langsam wieder positivere Gefühle und Gedanken Raum gewinnen und sich neue, oft unerwartete Wege auftun. Mit wachsendem Selbstvertrauen gelingen meist auch Beziehungen und Herausforderungen besser.

Als Psychotherapeutin unterliege ich der Schweigepflicht.